Andorf – es ging um die Wurst

Am Sonntag machte ich mich mit Ali, Roland und Gregor und meinem größten Fan Maria auf nach Andorf/OÖ. Am Programm stand mein erster 1000m Lauf seit September 2008. Ziel war zumindest Bestzeit zu laufen, datiert meine letzte Bestzeitverbesserung doch vom September 2009 über 3000m bei der ÖM U23.

Beim gut organisierten und mit toller Kulisse versehenen Meeting startete ich im B-Lauf (von vier Läufen). Neben meiner Wenigkeit starteten noch viele junge „wilde“ Österreicher und ein Kenianer in meinem Lauf. Der Start war mittelstrecken-typisch mit vielen Rempelein und dadurch sehr unrhythmisch. Die ersten 200m passierte ich in elends langsamen 32-33“ und an siebter Position. Bei 400m hat sich das Feld bisschen zersplittert, aber das Tempo war mit 65“ noch immer elendig. Bei 500m gab es die erste „Tempoverschärfung“, wo ich locker mitgehen konnte – was bei dem Tempo auch gar nicht anders sein darf! Bei 600m in 1:36-37′ an siebter Position dachte ich mir endgültig, dass das so nicht weitergehen kann 😉
300m vor dem Ziel ging ich raus auf Bahn 3 und an zwei Konkurrenten vorbei und sog mich an die noch vier vor mir liegenden Kontrahenten. 200m davor den nächsten Mitläufer und schon ging’s in die Zielkurve. Dort kurz abgewartet und 60m vor dem Ziel setzte ich mich dank eines guten Schlussspurts an die zweite Stelle, Mario Haberfellner konnte ich dann leider nicht mehr einholen. Die Zeit am Ende war 2:37,45. Immerhin Bestzeit und eine 60er Schlussrunde, doch wenn man dieses Jahr schon 2:34′ ganz alleine in der Staffel gelaufen ist, ärgert man sich über so ein Rennen doch ein wenig.

Aber was soll’s. Ziel Bestzeit erreicht und eine sehr flotte Schlussrunde absolviert. Zudem noch die tolle Stimmung und das tolle Meeting genossen!
Ein besonderer Dank wieder an meine Freundin Maria und deren Anfeuerungen, die man selbst bei größerer Zuschaueranzahl als bei den Staatsmeisterschaften sehr laut gehört hat!

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