Nachtrag zum Wochenende

Mit etwas Verspätung berichte ich Euch von meinem Training am Sonntag. Anstelle eines mittleren Dauerlaufs allein auf der Allee fand ich mich nämlich um 11:00 Uhr auf der Höhe des Schwendermarktes auf der äußeren Mariahilferstraße wieder. Gemeinsam mit Coach Karli entschied ich mich für ein Training unter Wettkampfbedingungen und entfloh somit der Einsamkeit im Prater und nahm am 10. Run15 teil.
Bereits vor zwei Jahren lief ich bei diesem netten kleinen Volkslauf – damals als Formüberprüfung nach der langen Verletzungspause. Während ich 2010 beim „Fun Run“ über 4 km teilnahm, stand 2012 der Hauptlauf über 8 km am Programm. Geplant war, ein bis zwei Runden zu je 2 km mit den Schnellsten mitzulaufen und dann auf der zweiten Streckenhälfte aufs Tempo zu drücken. Trotz müden Beinen beim Einjoggen lief es von Beginn an aber total gut und somit verwarf ich nach ein paar 100 Metern bereits den Plan und zog alleine meine Runden auf der Wendestrecke vom Schwendermarkt zum Intersport Eybl und wieder retour. Die erste 2 km Runde lief ich in 6:04′ und auch auf den nächsten beiden Runden konnte ich das Tempo einigermaßen gut halten. Den Kilometer Richtung Eybl ging es mit großzügiger Rückenwindunterstützung leicht bergan, zurück zum Schwendermarkt zwar gegen den böigen Wind – dafür aber bergab!
Am Weg zum neuen Streckenrekord in Wien, 15
Nach circa 5 Kilometer war ich schon deutlich unter dem Streckenrekord eines Algeriers und somit war ab nun klar, dass ich den Rekord holen will 😉
Gesagt getan drückte ich vor allem am letzten Kilometer bergab ordentlich aufs Tempo und holte mir nach 24:50′ den Streckenrekord und finishte mit einem 3:06er Schnitt für die 8 km! Ich war echt total zufrieden und happy – gleichzeitig aber dennoch sehr müde nach der harten Trainings- und mühsamen Uniwoche.
Meine Kilometerzeiten könnt ihr unter folgendem Link studieren – sie sind aber aufgrund der seltsamen Anordnung der Zeitmessmatten (1x nach der Wende und 1x davor …) noch unrhythmischer als sie aufgrund des Streckenprofils ohnehin schon waren 😉

Über Christoph Sander

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