ASVÖ Indoor Gala 2013

„in action“ (© Thomas Regner)
Meine aus zwei Rennen bestehende Hallensaison startete gestern Abend im Wiener Dusika Stadion mit dem 1500m A-Lauf bei der ASVÖ Indoor Gala. In einem starken 9-Mann Feld ging es mit dezenter 30-minütiger Verspätung dann auf die 7 1/2 Hallenrunden. Mein Ziel war eine Zeit sub 4:00′, die ich in der Halle noch nie gelaufen bin und bei optimalem Rennen und sehr guter Beine möglichst nahe an meiner Freiluftbestleistung heranzulaufen.

verfolgt von Thomas (© Regner)

Das Rennen begann ich flott und engagiert: 60,8“ für die ersten beiden Runden à 200m. Dennoch fand ich mich am Ende des Feldes wieder, lediglich Thomas Rossmann (neben mir einziger Österreicher im A-Lauf) befand sich noch hinter mir. Den Anschluss konnte ich trotz forschem Tempo nicht halten und so verschleppte ich alleine fightend das Tempo. Nach 800m überholte mich Thomas und ich passierte die 1000m-Marke hinter ihm in 2:42,5′. Nach der nächsten Kurve und rund 450m vor dem Ziel bekam ich dann doch die zweite Luft und ging wieder an Thomas vorbei. Auf den letzten beiden Schlussrunden konnte ich noch einmal gut beschleunigen und noch einen vor mir Laufenden überholen. Am Ende standen 3:59,86min auf der Uhr – Minimalziel somit erreicht!

Generell bin ich ganz zufrieden mit meiner Vorstellung, zumal ich ja weiß, dass ich außer den paar 300ern am Mittwoch nichts im Wettkampftempo trainiert habe und den Wettkampf voll aus dem Training nach einem erneuten 2 1/2 wöchigen Mesozyklus absolviert habe. Wehrmutstropfen bleibt jedoch, dass ich in der Mitte des Rennens zunächst nicht einmal merkte, wie ich sukzessive langsamer wurde.
Im Vergleich zum letzten Jahr in Sindelfingen lief ich aber immerhin fünf Sekunden schneller, und das obwohl ich mich damals doch recht intensiv auf meine Hallenrennen vorbereitet hatte.
Nach einem erholsamen Sonntag gilt es jetzt, die nächsten 10 Tage wieder ordentlich qualitative Kilometer zu sammeln und mich dann in zwei Wochen bei den österreichischen Staatsmeisterschaften der doppelten Distanz von gestern zu stellen! Mal sehen was dann dabei raussieht!

Über Christoph Sander

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