Mission erfüllt!

Gleich vorweg das Resultat der gestrigen Staatsmeisterschaften: Vizestaatsmeister in 9:15,22′ !!!
Somit habe ich das Minimalziel dieser Meisterschaften mit der Verteidigung meines 2. Platzes aus dem Vorjahr erfüllt. Nun aber zum Rennen:
Die erste Runde war einmal recht flott – dennoch setzte ich mich nicht unmittelbar an die Fersen von Valentin Pfeil, da mir das forsche Anfangstempo zu schnell war. Nach 800m hatte ich schon gut 35m Rückstand auf Vali – jedoch auch 30-35m Vorsprung auf meine Verfolger Lukas Kellner und Jakob Mayer. Somit war mir ab jetzt klar, dass es – wie für Vali vorne an der Spitze auch – ein Solo-Rennen werden würde. Die 1000m-Marke passierte ich in etwa bei 3:02′ – dann musste ich am zweiten Kilometer aber doch ein wenig zurückstecken. Während die Hindernistechnik endlich mal wieder wie im Training gut bis sehr gut war, wurden meine Rundenzeiten doch merklich langsamer. Bei 2000m war ich dann circa bei 6:16′ – rund 70m hinter Vali und weiterhin 30m vor den Verfolgern. Zwei Runden vor Schluss war mein Rückstand dann genau so groß wie der Abstand zwischen zwei Hindernissen, während Lukas und Jakob geringfügig näher kamen. Somit wollte ich erst ab dem vorletzten Wassergraben noch einmal Tempo erhöhen um zumindest für Rang zwei keine Zweifel mehr aufkommen zu lassen. Gesagt – getan! Am Ende lief ich sogar noch an den deutlich langsamer werdenden Vali (laut Eigenaussage darf man sich Aussuchen ob er „abgestellt hat“ oder „blau ging“…) nahe ran, so dass er gerade mal 3sec Vorsprung ins Ziel gebracht hat – viel mehr hatte ich auf den heranstürmenden Jakob Mayer dann aber auch nicht mehr.
Hindernismeisterschaften als „Night-Race“ (© GEPA)
So viel zum Rennen, das ich als brav und okay abspeichern werde… für die doch schon recht lange 1. Wettkampfphase war es jedenfalls ein erfolgreicher Abschluss, denn so oft stand ich bei Staatsmeisterschaften der allgemeinen Klasse ja auch noch nicht am Podium! 
Siegertrio der Hinderstaatsmeisterschaften: Jakob Mayer, Valentin Pfeil und meine Wenigkeit (v.r.n.l. – © GEPA)
Jetzt werde ich dann noch 3 Tage voll auf der Uni beschäftigt sein, ehe ich mich dann ins Höhentrainingslager nach St. Moritz begebe, wo noch einmal ein großer Ausdauerblock eingeschoben wird, um für die Staatsmeisterschaften und die letzten Bahnrennen im August auch gut in Form zu sein!

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